Das neue SeminargebäudeDas Evang. Bildungszentrum HesselbergBlick vom HesselbergBlick auf den Hesselberg

  Freitag, 16.11.2018   21:29

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Evang. Bildungszentrum Hesselberg - Erwachsenenbildung - Großveranstaltungen

Erwachsenenbildung
Großveranstaltungen

Dekan Rummel und Zuhörer beim Kirchentag 2016 Seit 1951 findet auf dem Gelände des Evang. Bildungszentrums Hesselberg jährlich der Bayerische Evangelische Kirchentag statt. 2018 trug er den Titel "Orte des Glaubens". Die Predigt in der Hauptversammlung am Vormittag hielt Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn (Schwerin). Bei strahlendem Sonnenschein kamen über 12.000 Besucher am 21.05.18 zum Hesselberg. Im 70. Jahr der Partnerschaft zwischen evangelischen Christen in Bayern und Mecklenburg erinnerte Bischof Dr. Andreas von Maltzahn in seiner Predigt an den Mauerfall. Er bezeichnete die Wirkung der friedlichen Revolution mit Kerzen und Gebeten als "Wunder vor unseren Augen". Dankbar sei er für die vielfältige Stärkung, die seine Kirche bis heute durch die bay. Landeskirche erfahre.
Das "Gipfelerlebnis" der Verklärung Jesu solle für den kommenden Weg stärken. "Orte des Glaubens" seien auch jene Situationen, in denen wir unseren Glauben zu bewähren hätten. "Gipfelerlebnisse" seien wichtig. Sie bewegen und nehmen mit auf den Weg - dahin, wo uns Gott heute braucht. Christen hätten guten Grund, seiner Führung zu vertrauen - auch dann, wenn seine Wege für uns ungewohnt, ja neu seien, so der Schweriner Bischof.

Landesbischof H. Bedford-Strohm (Bildmitte) zu Besuch beim Kinderkirchentag 2017 (links: Vikarin Cornelia Schieder; rechts: Pfr. Michael Babel) Nachmittags machte Pfarrer Michael Wolf (Nürnberg) Mut, neue Wege zu gehen. Man könne von der anglikanischen Kirche aus England lernen: es sei wichtig, zu den Orten unsere Glaubens (etwa Gottesdiensten) aktiv einzuladen und auf die Menschen zuzugehen. Das Zugehen bedeute, dass man dorthin gehe, wo Menschen sind. Vielleicht gelänge es dann zusammen neue Orte des Glaubens zu finden. Das könnte dann das Tattoo-Studio ebenso sein wie ein Elektronik-Musik-Festival oder ein Fußballstadion.
Im Familiengottesdienst beim Kinderkirchentag bekamen rote Nasen eine besondere Bedeutung. Schon im Anspiel wurde gezeigt, dass ein auffälliges Merkmal wie etwa eine rote Nase zur Ausgrenzung führen kann. Im Gottesdienst wurde gezeigt, dass Gott alle Menschen liebt, egal wie sie aussehen. Nachmittags lud das von Dekan i.R. Helmut Müller und Chris Halmen extra für diesen Anlass komponierte Musical "Maria aus Magdala" zum Zuhören ein.

Bläser beim Kirchentag 2016 Für den musikalischen Rahmen sorgten wie gewohnt die vereinigten Posaunenchöre (Leitung 2018: Anne-Barbara Höfflin), unterstützt vom Dekanats-Chor Ansbach.
Wie jedes Jahr gab es auch einen Gottesdienst für Familien mit kleinen Kindern und viele Marktstände luden zum Besuch ein.
Der Kirchentag auf dem Hesselberg am Pfingstmontag ist ein fester Termin für Zehntausend Christen aus Bayern. Die Menschen kommen auf den Berg, um sich dem Thema zu widmen, Freunde und Bekannte zu treffen und Kirche zu erleben. Die reibungslose Versorgung der oft bis zu 10.000 Gäste mit Essen und Getränken zeigt die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Impressionen vom Kirchentag 2018 finden Sie auf unserer Seite unter der Kategorie "Seminare im Bild".

Der Kirchentag 2019 findet am 10.06.19 statt zum Thema "Schätze des Glaubens".
Der Kinderkirchentag startet um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst. Ab 13.30 Uhr wird ein Mitmachmusical aufgeführt.
Genauere Informationen über den Kinderkirchentag finden Sie auf der eigens dafür eingerichteten Internet-Seite.
Sie wollen nähere Informationen über den Kirchentag oder den Kinderkirchentag? Wenden Sie sich an das Dekanat Wassertrüdingen (» Nachricht senden).

Lockerungsübungen beim Landfrauentag 2016 Seit vielen Jahren bietet das Evang. Bildungszentrum Hesselberg einen Landfrauentag in der Hesselberghalle Wassertrüdingen an. Der Landfrauentag 2018 trug den Titel "Sucht - was wir gegen eine Abhängigkeitserkrankung tun können" Gut 600 Frauen (und einige Männer) ließen sich am 08.02.18 in der Hesselberghalle Wassertrüdingen informieren. Vier Fachvorträge beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: Werner Wenninger, therapeutischer Leiter der Fachklinik Haus Immanuel Thurnau-Hutschdorf, erzählte zu Beginn von seiner Suche nach Zahlen über die Sucht auf dem Land, die kaum Ergebnisse erbrachte. Eine Sucht verursache immer Schäden - körperliche, aber auch seelische beim Betroffenen, und auch bei dessen Familie. Dabei gäbe es sicher keinen Unterschied zwischen Stadt und Land, so Werner Wenninger. Er stellte beispielhaft einen typischen Verlauf bei einer Frau vor, die am Ende als Patientin in etwa die Fachklinik für Frauen eingeliefert werden könnte, in der er arbeitet. Dabei zeigte er auf, wie viele Kontakte die spätere Patientin hatte, bevor sie in die Klinik kam, und machte Mut, wenn man selbst eine solche Kontaktmöglichkeit hätte bzw. bei einer Bekannten bemerke, dass sich da etwas entwickle, das Thema anzusprechen - wertschätzend und in einer Form, wie man selbst auch gerne angesprochen würde.
Dipl. Psychologin Karin Ernst ergänzte die Ausführungen mit einem Blick auf die Sucht bei älteren Leuten. Die Leiterin der Suchtberatung des Diakonischen Werkes Weißenburg-Gunzenhausen machte deutlich, dass dort etwa vielen der Boden wegbräche durch den Tod des Partners. Viele würden es durch eine Beratung schaffen, wieder "die Kurve zu bekommen". Der Kampf gegen die Sucht lohne sich in jedem Alter. Sucht sei immer mit Schuld und Scham verbunden, so die Dipl. Psychologin. Je zurückgezogener, je privater jemand lebe, desto unbemerkter kann er oder sie in eine Sucht geraten. Bbesonders stark gelte würde das für Frauen, die trinken - denn sie täten das versteckter als Männer. Karin Ernst bezeichnete den Süchtigen als Fixstern, um den sich dann alle anderen drehten und versuchten, sich um diesen zu kümmern. Deshalb sei es wichtig zu wissen, durch zu viel kümmern helfe man niemanden. Frau Ernst zeigte exemplarisch den wellenhaften Verlauf und machte Angehörigen von Süchtigen Mut, sich mit anderen auszutauschen.
Einen sehr persönlichen Einblick in ihre Lebensgeschichte gab Erna Scheiderer-Fremuth. Offen erzählte sie, wie sie anfing zu trinken, wie die Sucht ihr Leben veränderte und wie sie am Ende von ihr loskam. Mittlerweile ist sie seit 27 Jahren trocken und Suchtberaterin beim Blauen Kreuz Ansbach. Pfarrer Walter Engeler, Leiter der Landwirtschaftlichen Familienberatung der ELKB, ergänzte die Vorträge durch Aussagen über die Besonderheiten eines landwirtschaftlichen Familienbetriebs. In einem solchen Familienbetrieb kämen unterschiedliche Systeme zusammen ? das betriebswirtschaftliche Denken, bei dem auch Effizienz und Gewinn eine Rolle spielen, träfe auf das System einer Familie, in dem Vertrauen, Liebe, Einfühlungsvermögen und Geborgenheit vorherrschen sollten. Beides miteinander in Einklang zu bringen, sei eine Herausforderung. Zudem zeigte er auf, wie sich die Betriebssituation in Deutschland seit den 60er Jahren verändert habe. Pfarrer Engeler gab danach Einblick zu welchen Belastungen es in Familienbetrieben kommen könne, aber auch welche Abhängigkeiten sich daraus ergeben könnten. Abschließend zeigte er, wie man Krisen meistern und Potentiale nutzen könne.
Mit einem Gebet und einem Segen beendete Pfarrerin Beatrix Kempe, die durch den Tag gef¨hrt hatte, den Landfrauentag 2018.
Einige Bilder finden Sie unter der Kategorie "Seminare im Bild".

Der Landfrauentag 2019 trägt den Titel "Worauf es im Leben wirklich ankommt". Er findet am Donnerstag, 07.02.19, von 09.30 Uhr - 15.30 Uhr in der Hesselberghalle, Wassertrüdingen statt. Der Eintritt ist frei. Ein ausführlicher Handzettel wird ab Januar 2019 erhältlich sein.
Sie wollen nähere Informationen? Wenden Sie sich an Pfarrerin Beatrix Kempe (» Nachricht senden).

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